Quartett aus Asti überzeugte mit bunten Soundmix
Aus Biberachs italienischer Partnerstadt ist das Quartett Autobuskers angereist, um auf der Terrasse des Ristorante Passarelli in Warthausen wieder einmal ihre oberschwäbischen Fans zu beglücken bzw. neue Fans hinzu zu gewinnen. Knapp vier Stunden, quasi ohne Pause, unterhielten sie die Gäste im sehr gut gefüllten Ristorante. Die bekamen neben den italienischen Spezialitäten des Hauses eine Reise quer durch die italienischen Pop- und Schlagerwelt dargeboten, mit immer mal wieder eingestreuten internationalen Hits aufgepeppt. Aber eben interpretiert im Stile der Autobuskers, meist im Vergleich zum Original verfremdet, mit schrägen Rhythmen, jedoch immer gut ins Ohr gehend und ansprechend. So dass sich viele Füße und Köpfe, auch manche Hände der zahlreichen Gäste sich im Rhythmus mit bewegten. Leider erst zur Zugabe wagten sich ein paar Tanzfreudige auf den freien Platz vor der Band, genügend Gelegenheiten hätte es eigentlich den ganzen Abend gegeben.
Sänger und Frontman Davide „Tuo-Costa“ Costantini, mit großartiger Stimme und an der Cajón, Paolo Penna (Gitarre), Umberto Parodi am Bass und Percussionist Luca „Fiullo“ Fiorio begeisterten ihre Zuhörer u. a. mit unvergessenen Schlagern aus den 60 bis 80er-Jahre wie Gina Paolis „Sapore di sale“, Luigi Tencos „Se stasera sono qui“, Carosones „Americano“, dem „Saint Tropez Twist“ oder „Cuccurucucù Paloma“ von Franco Battiato – alle jedoch in flottem frischem Sound dargeboten. Mit Ohrwürmern wie „Azzuro“ (darf natürlich fehlen, stammt immerhin aus der Feder des in Asti lebenden Cantautore Paolo Conte) und „Volare“ animierten sie die Gäste sowie das Personal zum Mitsingen. Und bestens gelungen ihre Medleys aus italienischen und internationalen Hits, wenn sie „Fuori dal tunnel“ mit „Hit the Road Jack“ oder „Samarcanda“ mit Jonny Be Good“ absolut gelungen miteinander verweben. Ihre unbändige Spielfreunde und gute Laune übertrug sich auch aufs Publikum.
Die Co-Veranstalter vom Verein Städte Partner Biberach sind sich jedenfalls sicher: „Diese vier Jungs waren sicher nicht zum letzten Mal bei uns zu hören“. Man darf gespannt sein!






Text & Fotos: Hans-Bernd Sick/StäPa
