StäPa Mitglieder beim 5. Oldtimertreffen des Fürstentums Swidnica-Jawor in der Partnerstadt Schweidnitz

Der stellv. Vorsitzende des Städte Partner Biberach e.V. Holger Kniep organisierte vom 24.-27. September 2026 eine Reise in die Partnerstadt Schweidnitz zur diesjährigen Jubiläumsausgabe des 5-jährigen Bestehens der Oldtimerrallye. Die Anreise erfolgte für die 7 StäPa-Mitglieder mit einem Kleinbus und einem Anhänger für die 5 Oldtimer-Motorräder der Baujahre 1977-1992.

Die Biberacher wurden bei ihrer Ankunft von der Vorsitzenden des Partnerschaftsvereins in Schweidnitz Aleksandra Rokicka herzlichst empfangen. Beim gemeinsamen Abendessen, auf Einladung der Stadt Schweidnitz, konnten die Teilnehmer mit Grzegorz Schwegler, Vertreter der Stadt Schweidnitz, erste Informationen austauschen.

Am nächsten Tag startete die Oldtimerrallye mit insgesamt 65 Teilnehmern und Fahrzeuge der Baujahre 1928-1995. Die Biberacher waren als einzige Teilnehmer mit Motorrädern unterwegs und deshalb schon unverkennbar.

Die touristische Ausfahrt war, wie auch schon letztes Jahr perfekt organisiert, musste aber in diesem Jahr streng nach Roadbook gefahren werden, einer tabellarischen Auflistung mit der Info nach wieviel Kilometern und Metern man irgendwo abbiegen muss. In Zeiten von Navigationssystemen, quasi ein historischer Zeitsprung. Für die genaue Kilometermessung durfte dann aber auf dem Smartphone zur Erleichterung ein GPS-basierter Streckenzähler genutzt werden. Für die Motorradgruppe trotzdem eine Herausforderung, da in dem Fall der Fahrer und eben nicht der Beifahrer das Roadbook lesen und gleichzeitig fahren muss. Die erste Tour führte über insgesamt 140 km bei kühlen 15 Grad in den landschaftlich interessanten Süden von Schweidnitz. Nach einer ersten Prüfung (eine vorgegebene Figur auf einem abgesperrten Parkplatz zu fahren, ging es weiter über Walim und dem Bergwerk Riese (erster Fotopunkt) bis nach Dzierzoniowa.

Dort musste der zweite Prüfungsparcours gefahren werden, bevor sich alle Teilnehmer auf dem Marktplatz zum späten Mittagessen einfanden. Hier gab es genug Zeit, sich mit den Teilnehmern und Besuchern auszutauschen.

Auf dem Rückweg nach Schweidnitz besuchte die Biberacher Motorradgruppe noch  die Friedenskirche, eine markante und wirklich sehenswerte und vollständig aus Holz gebaute Kirche aus dem 17. Jahrhundert.

Am zweiten Tag führte die Tour bei schönstem Sonnenschein in den Norden von Schweidnitz bis nach Jawor. Auf der Tour gab es insgesamt 9 Fotopunkte, an denen Fotos von markanten Punkten gemacht werden mussten.

Diese und zwei weitere Prüfungen während der Mittagspause zählten zur Gesamtwertung. Nach insgesamt 90 km zurück in Schweidnitz fand die Preisverleihung statt. Die Biberacher Gruppe bekam insgesamt 3 Pokale für die ersten drei Plätze bei den Motorrädern und war mit Platz 9 (Bernd Graf), Platz 13 (Rolf Wörz) und Platz 16 (Winfried/Claudia Zweil) in der Gesamtwertung gut vertreten.

Die Teilnehmer der Biberacher Gruppe nutzten die Abendessen und den Sonntagvormittag vor der Abfahrt, um die Kontakte in Schweidnitz zu pflegen und zu erweitern. So gab es einen ersten Kontakt mit dem Vorsitzenden des Motorradclubs in Schweidnitz und ein gemeinsames Abendessen mit dem Partnerschaftskomitee Schweidnitz, in dem sich über die erlebten zwei Tage der Rallye und auch über Neuigkeiten in Biberach und Schweidnitz ausgetauscht wurde.

Die Teilnehmer fuhren am Sonntag mit vielen schönen Eindrücken und Erlebnissen zurück. Holger Kniep zeigte sich sichtlich mit der Reise zufrieden: „Schweidnitz ist nicht nur „eine“ Reise wert und die Schönheit der Gegend und die Herzlichkeit der Schweidnitzer beeindruckt immer wieder. Die Gruppe hat perfekt harmoniert und auch kleine technische Probleme an den Fahrzeugen gemeinsam gelöst“. Ende September 2027 gibt es die 6. Ausgabe der Rallye zusammen mit den Biberacher Tagen. Der Termin ist bereits im Kalender des StäPa reserviert.