Durch den Nebel rund um Waldhofen
Eigentlich ließ der graue Sonntagnachmittag eine eher geringe Beteiligung erwarten, aber dann trafen sich doch 55 Unentwegte beim Burrenwald-Parkplatz zur sieben Kilometer langen Tour rund um Waldhofen, zu der der Schwäbische Albverein (SAV) gemeinsam mit dem Verein Städte Partner Biberach (StäPa) eingeladen hatte. Neben Mitgliedern der beiden Vereine waren auch überraschend viele Gäste gekommen, die über die Presseankündigungen und Social Media von dem Angebot erfahren hatten. Wanderführer Erich Zinser führte die Gruppe zuerst zur Stephanus- und Ulrika-Kapelle in Waldhofen. Die Kapelle wurde von der Familie Hörnle gebaut und 2014 vom Bischof Elmar Fischer aus Feldkirch eingeweiht. Den Namen erhielt sie nach dem Märtyrer Stephanus und der 1987 durch Johannes Paul II seliggesprochenen Ulrika Nisch aus Mittelbiberach. Weiter ging es über Ziegelhütte zum Zeppelin-Denkmal, das an die Notlandung des Luftschiffes „Zeppelin LZ3“ am 29. Juni 1909 an dieser Stelle erinnert. Für viele der Teilnehmer ein Aha-Erlebnis, da sie zum ersten Mal von diesem Denkmal, vielleicht auch überhaupt zum ersten Mal von der Zeppelin’schen Notlandung bei Mittelbiberach erfuhren. Von dort führte Erich Zinser die Gruppe weiter zum Galgenberg, ehemaliger Mittelbiberacher Richtplatz und heute ein beliebter Aussichtspunkt. Aber an diesem Nachmittag war rund um die Gruppe nur graues Grau zu sehen; die Landschaft, Gebäude, Bäume waren nur schemenhaft zu erkennen. Was aber die gute Stimmung in der Gruppe nicht trübte; zahlreiche Gespräche wurden geführt und man genoss einfach das Miteinander. Zurück am Ausgangspunkt gab es bei leichtem Schneefall noch abschließende Gespräche bei heißem Punsch und Keksen, zudem Flyer des Schwäbischen Albvereins und des Städte Partner Biberach für die Interessierten.
Zufrieden und gut gelaunt machten sich die Teilnehmer auf den Nachhauseweg.






Text & Fotos: Hans-Bernd Sick/StäPa
